Förderverein KIrche ST. Michaelis Grockstädt e.V.

Grockstädt

70 Einwohner

Gemeinschafft Mission Hoffnung

UNSERE

GEMEINSCHAFT

Mit der Mission kam jeden

Tag ein Stück Hoffnung 

was unserer Gemeinschaft

ein Stück näher zusammenbrachte.

Als eines der kleinsten Orte in der Umgebung mit der geringsten und ältesten Bevölkerungsdichte, ist es gelungen zusammenzurücken. Der Verein hat es geschafft in kurzer Zeit Erfolge zu feiern und nach vorn zu blicken. Hier ein paar Details dazu. 

"Wenn man mich heute noch fragt wo kommst du denn her, dann antworte ich gerne mit: "Macht ein Kreuz quer durch Deutschland von oben nach unten und von links nach rechts, etwas nördlich rechts  dort liegt der kleinste Ort den ich kenne in einer Senke, versteckt und unscheinbar  und der heißt Grockstädt." 

Grockstädt ist ein Dorf mit knapp 70 Einwohnern, (die Hälfte davon sind Rentner) in Sachsen-Anhalt südwestlich von Halle. Der Ort liegt direkt an der B250 zwischen Nebra (Himmelsscheibe) und Querfurt ziemlich genau in der Mitte davon.  In einen so kleinen Ort wie Grockstädt ist der innerliche Zusammenhalt und Nähe zu den Menschen eine andere als im Gross-Stadt-Jungel, umso mehr wächst man bei Problemen zusammen und wird zu einen gemeinsamen Halt.

Durch die Gemeinschaft war es möglich sich zusammen zu tun und einen Verein zu Gründen welcher die Kirche wieder aus Ihren Dornröschenschlaf holt. Durch den großen Zusammenhalt und gemeinsame Kraft, haben wir es in den letzten Jahren geschafft, unseren Ziel mit jedem Jahr ein Stück näher zukommen. Es sind die kleinen Dinge die den Zusammenhalt schüren, dadurch kommt man zusammen, isst gemeinsam, hilft einander, feiert und tanzt. So ist es das man Jährlich zusammen kommt und feiert, z.B. das Dorffest, dabei ist auch die Idee entstanden die Dorfkirche vor den Verfall zu retten. 


Wir danken allen beteiligten aus der Ferne und vom Nahen, die uns Kraft, Unterstützung, Mut und Materielle Unterstützung gegeben haben. Unser Verein verfolgt das Ziel, die historisch wertvolle mit reichen Traditionen versehene Dorfkirche zu Grockstädt vor dem Verfall zu retten, wieder Instand zu setzen, zu pflegen und sie der Nachwelt zu erhalten. Sie soll künftig den Bürgern von Grockstädt und Umgebung wieder zugänglich gemacht werden und für religiöse sowie allgemein kulturelle Zwecke dienen.


Der Verein stellt sich weiterhin die Aufgabe für eine saubere Umwelt zu sorgen, damit die Flora und Fauna zum Wohle der Allgemeinheit erhalten bleibt, sowie die Heimat und Denkmalpflege zu fördern. Des weiteren möchten Wir anderen Vereinen und Gemeinden Mut geben, Ihre Projekte in die Tat umzusetzen und viel Glück wünschen auf Ihren harten und steinigen Weg. 


Die Kirche hat einen im Kern romanischen Turm, der Chor ist gotisch, das Kirchenschiff stammt von 1721 - und alles ging in DDR - Zeiten vor die Hunde. Schlimmer noch als um den bis heute maroden Innenraum mit der kaputten Orgel war es um die Statik bestellt, weil das Dach die teilweise feuchten Mauern auseinander drückte, wodurch ein langer Riss vom Fundament bis zur Mauerkrone entstand. Die Dächer von Kirchenschiff und Turm waren stark beschädigt, um die Kirche wuchs ein regelrechter Urwald, die Sandsteinmauer auf der Grundstücksgrenze zerbröselte. 


"Allein für die dringendsten Reparaturen wurden 70 000 Euro veranschlagt - ein hoffnungsloser Fall"


"Von unseren 22 Mitgliedern sind nur vier regelmäßige Kirchgänger", sagt auch Axel Lorenzen aus Grockstädt. 


Doch sei an Tagen, an denen die Kirche für Gottesdienste genutzt wird:


"- Erntedankfest oder Heiligabend -, das Gebäude rappelvoll."


 Die Kirche stiftet Gemeinschaft. Die stellt sich auch im Verein her. Denn vieles muss in Eigen-arbeit geleistet werden. Die Grockstädter restaurierten Kirchenbänke und zogen eine Sandsteinmauer ums Gebäude, sicherten die Dächer, sanierten die Zwiebelhaube des Turms und beteiligten sich an der jetzt abgeschlossenen ersten Sanierungsphase, bei dieser wurde der Turm und das angrenzende Mauerwerk repariert. Durch solche praktischen Tätigkeiten werden auch nicht Vereinsmitglieder mit einbezogen.


Beide Geschlechter engagieren sich bei den Spendenaktionen vom Dorffest mit Altfahrzeugtreffen bis zum Kuchenverkauf, sowie beim "Klinkenputzen". Denn um die Zuschüsse der Denkmalstiftung musste der Verein kräftig werben, zudem hatte man Eigenmittel zu beschaffen, damit in der zweiten Bauphase das Dach und die Mauerkrone des Kirchenschiffs saniert werden können. Daher stärkt die Scheckübergabe im Jahr 2006 durch Oberkirchenrat Thomas Begrich als Geschäftsführer der Stiftung KiBa und DSD - Vorstandsmitglied Gerhard Eichhorn den Grockstädter Lokalstolz doppelt. Zum einen, weil so das Wahrzeichen der dörflichen Identität erhalten werden kann, zum andern, weil die Eigeninitiative belohnt wird. 


"Das ist eine große Freude", sagt Lorenzen, "dass diese hohen Persönlichkeiten uns würdigen." 


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